Geschichte

Das WBK stand nicht immer für Wissen, Bildung und Kultur in Coesfeld

EHEMALIGES WEHRBEZIRKSKOMMANDO

Bis 1939 war der rotfarbene Bau an der Osterwicker Straße die Heimat des Wehrbezirkskommandos Coesfelds. Im Dritten Reich wurde hier also der verheerende Zweite Weltkrieg mit vorbereitet und geplant. Es gleicht schon fast einer Ironie der Geschichte, dass das Militärgebäude dann während der Bombardierung Coesfelds im März 1945 fast unbeschädigt blieb.

Als die britischen und US-amerikanischen Alliiertentruppen die Stadt am Karfreitag, den 30. März 1945, eroberten, nutzten sie das gut erhaltene Gebäude als Verwaltungssitz und ordneten die Zukunft Coesfelds neu. 

1994 MILITÄRISCHE FUNKTION

Nach dem Abzug der Alliierten aus Coesfeld diente das WBK als Unterkunft und Sitz vieler Coesfelder Verwaltungen und Institutionen wirtschaftlicher und kultureller Prägung. Bis zum Jahr 1994 hatte es sogar wieder eine militärische Funktion, und zwar als Kreiswehrersatzamt für die Region des westlichen Münsterlandes. 

WENDE IM JAHR 2001

Das Unternehmerpaar Kurt und Lilly Ernsting, dem das WBK-Gebäude heute gehört, wollte die einstige militärische und kämpferische Intention in das genaue Gegenteil verkehren und siedelte dort Kunst- und Kultur-Institutionen an. Seit dem Jahr 2001 treffen sich in dem Zentrum für Wissen, Bildung und Kultur die Musiker der Musikschule, die Studierenden der Fernuniversität Hagen, die Schüler der Volkshochschule sowie die Freunde einer angenehmen und unkomplizierten Gastronomie in der Theateria.

Die direkte Verbindung zum konzert theater coesfeld stärkt die kulturelle Bedeutung des Standortes.

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Michaela Kuhlage

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